Die Entstehung eines Maares
Im Bereich von Schwächezonen der Erdkruste,
die u.a. durch den Versatz von Gesteinsschichten gekennzeichnet sind,
kann Magma aus dem Erdinneren aufsteigen (Abb1) Trifft das Magma beim
Aufstieg auf wasserreiche Gesteinsschichten verdampft das Wasser
explosionsartig. Dadurch wird das umgebene Gestein zertrümmert
und zum Teil nach oben geschleudert. (Abb2)
Der größte Teil des zertrümmerten
Gesteins stürzt in den durch die Explosion geschaffenen Hohlraum
(Abb3). Dadurch entsteht an der Erdoberfläche ein
Einbruchtrichter, ein sogenanntes Maar. Der Boden eines Maares liegt
immer tiefer als die ursprüngliche Erdoberfläche. Füllt
sich das Maar mit Wasser, so entsteht ein Maar-See.